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Spiel Confusion

Autor: Robert Abbott

Kurzinfo
Kartongröße: 48 x 25,5 x 5,5 cm
Spielzubehör: 1 großer Spielplan aus Kunstleder, je 12 große Holzwürfel in den Farben Blau und Schwarz, zwei mal zwölf Aufkleber mit Zugdiagrammen für die Würfel, ein großer weißer Holzpuck, zwei mal zwölf Papp-Chips mit Buchstaben auf der Oberseite, zwei Auswertungsblöcke, Spielregel

  1. Das Spiel
  2. Foto
  3. Hintergrund
  4. Kopiervorlagen

Das Spiel

Wenn Sie eine Partie CONFUSION starten, wissen Sie nicht, wie auch nur einer Ihrer Würfel-förmigen Spielsteine ziehen kann! Wie jedoch die Würfel Ihres Gegners ziehen können, das wissen Sie genau.
Aber er ist in der gleichen Situation wie Sie: er weiß alles über Ihre Würfel und nichts über seine eigenen.

Im Verlauf der Partie allerdings erfährt man allmählich immer mehr über die Zugmöglichkeiten seiner Würfel und kann dann seine Züge auch entsprechend planen.

Zusätzlich zu den zwölf Würfeln jedes Spielers gibt es noch den weißen Puck, der keinem Spieler gehört. Und um ihn geht es; genauer geht es darum, ihn mit seinen Würfeln zur gegnerischen Grundlinie zu bringen.

Zu Spielbeginn werden die Würfel so aufgebaut, dass die Zugmöglichkeiten nur vom Gegenspieler eingesehen werden können. Anschließend wird zur Unterscheidung auf jeden Würfel ein Buchstaben-Chip gelegt.
Die Zugmöglichkeiten der Würfel sind sehr unterschiedlich (z.B. vier Felder geradeaus für einen Würfel, ein Feld in beliebiger Richtung für einen anderen Würfel). Jeder Würfel hat jedenfalls Zugmöglichkeiten, die ihn von den anderen eindeutig unterscheidbar machen.
Der Zug eines Spielers besteht in der Ansage, einen seiner Würfel bewegen zu wollen. Da der Spieler zumindest zu Spielbeginn noch nicht weiß, ob die Bewegung für diesen Würfel erlaubt ist, bekommt er von seinem Gegenspieler, der ja die Möglichkeiten dieses Würfels sehen kann, einen entsprechenden Kommentar.
Wenn der geplante Zug für den Würfel nicht erlaubt ist, wird die Bewegung nicht ausgeführt. Der Kommentar des Gegenspielers liefert jedenfalls Informationen über den Würfel, die der Spieler in seinem Auswertungsblock festhält. Nach und nach werden die Zugmöglichkeiten der einzelnen Würfel klarer. Ziel ist aber nicht, als erster die Zugmöglichkeiten der eigenen Würfel zu entdecken, sondern die eigenen Würfel so zu steuern, dass der neutrale Puck auf die Grundlinie des Gegenspielers gebracht werden kann.

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Hintergrund

Anfang der 70er Jahre erschien in Deutschland das Spiel MIMIKRI, eine originelle Schach-Variante des bekannten Spiele-Autors Alex Randolph.
Das Besondere bei MIMIKRI war, dass man zu Beginn einer Partie nicht wissen konnte, welche (Schach-)Figur wo ihre Ausgangsposition hatte. Die MIMIKRI-Figuren waren nämlich Würfel, die nur auf einer Seite mit einem Schachsymbol bedruckt waren. In einer Spiel-Variante wurden diese so aufgestellt, dass nur der Gegenspieler die Symbole sehen konnte.

Robert Abbott hat für sein Spiel CONFUSION diese Idee seines Freundes Alex Randolph wieder aufgegriffen - und verfeinert. Dennoch ist CONFUSION ein völlig eigenständiges Spiel, das sich auch durch eine ganze Reihe von Spiel-Elementen, wie z.B. das Spielziel, von MIMIKRI unterscheidet. Diese Ansicht wird übrigens auch von Alex Randolph geteilt.

Sonstiges

Kopiervorlage Auswertungszettel

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