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Spiel Pow Wow

Autor: Ronald Corn

Kurzinfo
Kartongröße: 48 x 25,5 x 5,5 cm
Spielzubehör: Spielplan aus Kunstleder, 6 Indianer-Figuren aus Holz, 6 Farbwürfel, 12 Spielkarten, ca. 30 echte Steine, Spielregel

  1. Das Spiel
  2. Foto
  3. Hintergrund

Das Spiel

Im Spiel POW WOW "tanzen" sechs Indianer rund um ein großes Tipi. Ihre Schritte werden dabei von den beteiligten Spielerinnen und Spielern gelenkt. Mal geht es vor und mal zurück, mal langsam und mal schnell.
Für jeden Indianer gibt es eine genau zu ihm passende Spielkarte. Im Verlauf einer Partie wechseln diese Karten aber ständig ihre Besitzer. Das Spiel endet, sobald der erste Indianer seine Tanzrunde beendet, und es gewinnt der Spieler, der in diesem Moment die zugehörige Karte des Indianers auf der Hand hält.

Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler 2 Karten. Alle 6 Indianer werden auf das Startfeld gesetzt. Die Anzahl der benötigten Würfel hämgt von der Anzahl der Mitspieler ab. Je Spieler wird ein Würfel benötigt. In die fünf Bereiche des Tipis werden 5 Anzeigesteine gelegt.

Ein Spieler beginnt und würfelt alle Würfel. Aus diesem Wurf wählt er einen Würfel aus und reicht die verbliebenen Würfel an den folgenden Spieler weiter, der nun seinerseits einen Würfel auswählt (ohne Neuwürfeln) usw. bis alle Würfel verteilt sind.

Jeder Spieler bewegt nun den Indianer, der zu der Farbe des Würfels gehört, den er gewählt hat. Die Zugweite bestimmt sich durch die Wahl eines Anzeigesteines auf dem Tipi, der um ein Feld nach außen gezogen wird. Die Zahl dieses Feldes gibt die Zugweite vor. Landet der Anzeigestein auf einem dunklen Feld, darf der Spieler entscheiden, ob er den Indianer vorwärts oder rückwärts setzen möchte.

So nähern sich die Indianer "tanzend" dem Ziel. Die Sonderfelder Mokassins und Steine sorgen für zusätzliche Möglichkeiten, wobei das Mokassin-Feld den Austausch einer eigenen Handkarte mit der eines Mitspielers erlaubt. So bleibt es bis zum Zieleinlauf spannend.

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Hintergrund

1987 erschien hierzulande das erste Spiel des US-Amerikaners Ronald Corn. Es hieß SPONSOR. Aber der zuständige Verlag, der dieses Spiel damals veröffentlichte, hatte die Originalregeln eigenmächtig so stark gekürzt, dass etliche Feinheiten verlorengingen, und das tat dem Spiel gar nicht gut.
Das war natürlich sehr schade und wurde von einigen Fachleuten denn auch aufs heftigste kritisiert. Nun, die Neuauflage des Spiels als POW WOW ist genau dieses Spiel, doch diesmal mit allen Regeln, die den Genuss erst so richtig schön machen.

POW WOW nennen die Ureinwohner der USA gewisse Tanzveranstaltungen im Rahmen der heutigen Reservatskultur. Ein Pow Wow dauert in der Regel mehrere Tage und dient der Herausbildung bzw. Stärkung der kulturellen Identität der Indianer sowie dem Austausch von Nachrichten.
Oft wird ein Pow Wow auch durch den Tourismus vermarktet, und es werden Geldpreise für die Gewinner der einzelnen Tanzwettbewerbe vergeben. Von den ersten weißen Siedlern wurde das Wort, das aus der Algonkin-Sprache stammt, zunächst missverstanden und auf jede Art Versammlung von Indianern angewandt.

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